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Der Gasverbrauch in einem Haushalt ist ein Thema, das besonders in Zeiten steigender Energiekosten gefragt ist. Viele, die in einer Wohngemeinschaft von 4 Personen leben, fragen sich, wie sie ihre Verbrauchskosten feststellen und senken können. Wie viel Gas ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt verbraucht und wie man diesen Verbrauch optimieren kann, erfahren Sie hier in diesem Artikel. 

Außerdem: wertvolle Tipps zur Einsparung und Unterschiede zwischen Einfamilienhäusern und Wohnungen.

Inhaltsverzeichnis:

  • Durchschnittlicher Gasverbrauch eines 4-Personen-Haushalts
  • Faktoren, die den Gasverbrauch beeinflussen
  • Gasverbrauch im Einfamilienhaus
  • Spartipps für den Gasverbrauch
  • Gasverbrauch berechnen: So geht’s
  • Gasverbrauch optimieren: Praktische Maßnahmen

Durchschnittlicher Gasverbrauch eines 4-Personen-Haushalts

Was ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt in Deutschland jährlich verbraucht, ist sehr schwer in valide Zahlen zu fassen. In der Regel sind es zwischen 10.000 bis 25.000 kWh Gas.

Diese Zahlen variieren also sehr stark, je nachdem, wie energieeffizient das Haus oder die Wohnung ist und wie bewusst die Bewohner mit ihrem Energieverbrauch umgehen. Vor allem Wohnfläche und Bausubstanz spielen hier also eine große Rolle, wie hoch der Endverbrauch ist.

Bei einem hohen Warmwasserbedarf, beispielsweise durch häufiges Duschen oder Baden, liegt der Verbrauch dann eher im höheren Bereich. Auch die Nutzung zusätzlicher gasbetriebener Geräte, wie Gasherde oder Heizöfen, trägt natürlich erheblich zum Gesamtverbrauch bei.

All dies spielt zusammen und beeinflusst die Verbrauchswerte, wie diese nachstehende Tabelle zeigt (Quelle: Verivox).

Unterschiede nach Wohnungsgröße und Warmwasserversorgung

Größe der Wohnung / des Hauses
Jährlicher Gasverbrauch der Heizung
Jährlicher Gasverbrauch (Warmwasser & Heizung)
60 Quadratmeter9.000 – 10.200 kWh11.400 – 13.400 kWh
80 Quadratmeter12.000 – 13.600 kWh14.400 – 16.800 kWh
100 Quadratmeter15.000 – 17.000 kWh17.400 – 20.200 kWh
120 Quadratmeter18.000 – 20.400 kWh20.400 – 23.600 kWh
140 Quadratmeter21.000 – 23.800 kWh23.400 – 27.000 kWh
160 Quadratmeter24.000 – 27.200 kWh26.400 – 30.400 kWh

Ein Haushalt mit einer Wohnfläche von 120 bis 160 Quadratmetern hat zudem unterschiedliche Bedürfnisse, je nach Jahreszeit. In den Wintermonaten steigt der Gasverbrauch aufgrund der Heizlast erheblich an. Daher ist es wichtig, regelmäßige Verbrauchskontrollen durchzuführen und die Heizgewohnheiten entsprechend anzupassen.

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Faktoren, die den Gasverbrauch beeinflussen

Der Gasverbrauch eines Haushalts wird durch mehrere Schlüsselfaktoren beeinflusst. Einen der größten Faktoren haben wir bereits geschildert – nämlich die Wohnfläche. Größere Flächen erfordern mehr Energie zur Beheizung, beispielsweise weil mehrere Menschen in unterschiedlichen Zimmern leben und dort die Heizung auf ihre jeweilige Art und Weise nutzen.

Darüber hinaus spielt das Baujahr des Hauses oder der Wohnung eine entscheidende Rolle. Ältere Gebäude sind oft schlechter bzw. weniger isoliert. Um im Inneren nicht zu frieren und gegen die durchdringende Kälte vorzugehen, braucht es daher mehr Energie für die Beheizung. Eine gute Dämmung des Hauses oder der Wände kann den Energieverbrauch natürlich erheblich senken – sollten Sie also in einem alten Haus wohnen, kann dieser Faktor ein Grund für den Mehrverbrauch sein.

Ein dritter nicht zu vernachlässigender Faktor für den Gasverbrauch in einem vierköpfigen Haushalt ist das individuelle Heizverhalten der Bewohner. Hier kommt natürlich ins Spiel, dass sich Menschen in Bezug auf die angenehme Wohntemperatur sicher vielfach unterscheiden. Bewohner, die eine konstante und hohe Raumtemperatur bevorzugen, verbrauchen mehr Gas als Personen, die sich mit niedrigeren Temperaturen zufriedengeben, lieber etwas frieren und Räume daher nur bei Bedarf einheizen.

Tipp: Auch die Dauer und Häufigkeit des Lüftens beeinflusst den Verbrauch: Häufiges Stoßlüften ist effizienter als dauerhaft gekippte Fenster.

DALL·E 2024-06-13 11.26.11 - A modern gas radiator in a well-furnished living room. The radiator is white and sleek, mounted on a wall near a window that lets in natural light, hi

Gasverbrauch im Einfamilienhaus

Im Einfamilienhaus ist der Gasverbrauch in der Regel höher als in einer Wohnung, da die beheizte Fläche auch oft größer ist. Ein typisches Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche – wir gehen einmal von einer Fläche von 120 bis 150 Quadratmetern aus – verbraucht im Durchschnitt etwa 30.000 kWh Gas pro Jahr.

Wiederum die notwendige Einordnung, weil wir immer nur von Orientierungswerten ausgehen: Dies kann je nach Zustand des Hauses und der Effizienz der Heizungsanlage stark variieren.

Es ist wichtig, die Heizungsanlage regelmäßig warten zu lassen, um sicherzustellen, dass sie effizient arbeitet. Ein schlecht oder gar nicht erst gewartetes System kann den Gasverbrauch erheblich erhöhen. Darüber hinaus sollten Hausbesitzer in Erwägung ziehen, in moderne, energieeffiziente Heizsysteme zu investieren. Diese Investitionen amortisieren sich oft durch die Einsparungen bei den Energiekosten.

Gasverbrauch in Mehrfamilienhäusern

Bei der genauen Bestimmung des Gasverbrauchs muss natürlich immer die individuelle Haushaltssituation das aussagekräftige Mittel sein. Dennoch gibt es Orientierungswerte, die in Deutschland gelten und von Jahr zu Jahr leicht schwanken. 

  • Gasverbrauch Mehrfamilienhaus: ca. 140 kWh / 14 Kubikmeter pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr (für Heizung und Warmwasser)
  • Gasverbrauch Einfamilienhaus: ca. 160 kWh / 16 Kubikmeter pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr (für Heizung und Warmwasser)

Spartipps für den Gasverbrauch

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Gasverbrauch zu senken und somit Energiekosten zu sparen. Eine der effektivsten Maßnahmen ist die Modernisierung der Heizung. Dies ist natürlich ein erheblicher finanzieller Aufwand, den man gut abwägen sollte. Alte Heizkessel sind oft ineffizient und verbrauchen unnötig viel Gas. Der Austausch gegen ein modernes, energieeffizientes Modell kann den Gasverbrauch auf jeden Fall deutlich reduzieren.

Zusätzlich kann die Verbesserung der Dämmung Ihres Hauses erheblich zur Senkung des Gasverbrauchs beitragen. Auch das Nachrüsten von modernen, dichten Fenstern kann eine große Wirkung haben. Nutzen Sie Thermostatventile an Ihren Heizkörpern, um die Temperatur in den Räumen gezielt zu steuern. Programmierbare Thermostate können den Heizbetrieb automatisch anpassen und dadurch Energie sparen.

Gasverbrauch optimieren: Praktische Maßnahmen

Neben den bereits erwähnten Spartipps, die größeren Aufwand erfordern und Baumaßnahmen beinhalten, gibt es weitere Maßnahmen zur Optimierung des Gasverbrauchs. Diese sind etwas einfacher umzusetzen:

  • Das regelmäßige Entlüften der Heizkörper: Luft in den Heizkörpern kann den Energiefluss stören und dazu führen, dass die Heizung mehr Gas verbraucht, um die gewünschte Temperatur zu erreichen
  • Energieeffiziente Haushaltsgeräte nutzen: Diese Geräte sind oft mit dem EU-Energielabel gekennzeichnet und verbrauchen deutlich weniger Energie als ältere Modelle
  • Wohnräume nicht überheizen / Temperatur in ungenutzten Räumen senken: Ein Grad weniger Raumtemperatur kann den Gasverbrauch um bis zu sechs Prozent senken
  • Durch bewusstes Heizverhalten und die Umsetzung der genannten Maßnahmen können Sie Ihren Gasverbrauch erheblich reduzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen

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Fazit zum Verbrauch von 4 Personen

Der Gasverbrauch eines 4-Personen-Haushalts kann durch verschiedene Maßnahmen erheblich gesenkt werden. Neben größeren baulichen Maßnahmen wie einer modernen Heizung, guter Dämmung oder laufender Wartung aller Geräte können auch alltägliche Dinge verändert werden, die zu Kosteneinsparungen führen. Mit einem bewussten Heizverhalten sowie beispielsweise effizientem Stoßlüften lässt sich nicht nur Energie sparen, sondern auch die Kosten reduzieren. 

Informieren Sie sich regelmäßig über Ihren Gasverbrauch und optimieren Sie Ihre Energienutzung, um langfristig umweltfreundlicher und kosteneffizienter zu leben.

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Dieser Text wurde mit Unterstützung von Textautomation erstellt und aber redaktionell und strukturell überarbeitet.