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Preise & Kosten

Netzentgelt-Zuschuss 2027: Warum die Entlastung beim Strom kleiner wird

Petra MirlachVon Petra Mirlach, Kundenberatung & Großkunden3 Min Lesezeit24. September 2026

Was hat das Bundeskabinett beim Netzentgelt-Zuschuss beschlossen?

Am 2. September 2026 hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, der den staatlichen Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten über 2026 hinaus bis 2029 fortführt — allerdings in geringerer Höhe. Bisher flossen dafür 6,5 Milliarden Euro pro Jahr aus dem Klima- und Transformationsfonds, ab 2027 sollen es 5,525 Milliarden Euro jährlich sein — rund 15 Prozent weniger. Wie sich der Strompreis insgesamt zusammensetzt und welchen Anteil die Netzentgelte daran haben, erklärt der entsprechende Ratgeber.

Wichtig: Es handelt sich bislang um einen Kabinettsbeschluss, nicht um geltendes Recht. Bundestag und Bundesrat müssen dem Gesetzentwurf noch zustimmen, bevor die neue Regelung 2027 in Kraft treten kann.

Was bedeutet die Kürzung für Ihre Stromrechnung 2027?

Der Zuschuss wird fortgeführt, nicht gestrichen — die Entlastung bei den Netzentgelten dürfte 2027 also kleiner ausfallen als 2026, nicht komplett verschwinden. Eine belastbare Zahl in Euro oder Cent pro Kilowattstunde für einen Beispielhaushalt gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, weil weder der Gesetzentwurf im Detail noch die Umsetzung durch die einzelnen Netzbetreiber final feststehen.

Eine grobe Einordnung ist trotzdem möglich: Im Ratgeber zur Grundversorgung haben wir für 2026 eine Entlastung von rund 100 Euro pro Jahr für einen Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden ermittelt. Schlägt sich die angekündigte Kürzung von rund 15 Prozent näherungsweise auch auf die Entlastung durch, würde daraus 2027 ein spürbar kleinerer, aber nicht verschwindender Betrag — eine Schätzung, keine feststehende Zahl.

Wer ist besonders betroffen?

Am stärksten wirkt sich das für Haushalte aus, die ohnehin schon zu viel zahlen: Rund 70 Prozent der Kundinnen und Kunden, die sich aktuell bei uns melden, kommen aus der Strom-Grundversorgung. Der Preisnachteil dort ist meist gewaltig, weil die Grundversorgung grundsätzlich zu den teuersten verfügbaren Tarifen zählt — unabhängig davon, wie sich der Netzentgelt-Zuschuss 2027 im Detail entwickelt.

Wer schon in einem günstigen Festpreisvertrag mit Preisgarantie sitzt, merkt von der Kürzung dagegen wenig — die Netzentgelte sind nur ein Bestandteil unter mehreren, und ein guter Vertrag federt Schwankungen in einzelnen Kostenpositionen in der Regel ab.

Was können Sie jetzt tun?

Sie müssen nicht abwarten, bis Bundestag und Bundesrat final entschieden haben, um von Ihrem aktuellen Tarif zu profitieren. Aktuell liegt die durchschnittliche Ersparnis bei einem Stromwechsel über die WechselFabrik bei einem Verbrauch von 2.300 Kilowattstunden bei rund 130 bis 200 Euro im Jahr — unabhängig von der 2027er-Regelung schon heute real.

Wir prüfen, ob ein Wechsel des Stromanbieters sich für Sie lohnt, und übernehmen bei Bedarf die komplette Abwicklung: Kündigung, Fristen, Anmeldung beim neuen Versorger. Dabei empfehlen wir bewusst keine Preisbindung von mehr als zwölf Monaten: So behalten Sie die Sicherheit eines Festpreises, können aber trotzdem rechtzeitig reagieren, sollten sich Marktbedingungen wie der Netzentgelt-Zuschuss 2027 spürbar ändern.

Bezahlt werden wir nur im Erfolgsfall mit 30 Prozent der tatsächlich erzielten Ersparnis — sitzen Sie bereits in einem günstigen Vertrag, sagen wir Ihnen das genauso offen.

Häufige Fragen

Ist die Kürzung des Netzentgelt-Zuschusses schon beschlossene Sache?

Nein, noch nicht. Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, Bundestag und Bundesrat müssen aber noch zustimmen, bevor die Regelung 2027 in Kraft treten kann.

Fällt der Netzentgelt-Zuschuss ab 2027 komplett weg?

Nein. Der Zuschuss wird laut Kabinettsbeschluss bis 2029 fortgeführt, allerdings von 6,5 auf 5,525 Milliarden Euro pro Jahr gekürzt — rund 15 Prozent weniger, nicht ersatzlos gestrichen.

Um wie viel Euro steigt meine Stromrechnung dadurch 2027?

Eine belastbare Zahl gibt es noch nicht, da weder der finale Gesetzestext noch die Umsetzung der Netzbetreiber feststehen. Als grobe Orientierung: Die für 2026 ermittelte Entlastung von rund 100 Euro pro Jahr bei 3.500 Kilowattstunden dürfte 2027 anteilig kleiner ausfallen.

Betrifft die Kürzung auch Kundinnen und Kunden mit Festpreisvertrag?

Weniger stark. Ein bestehender Festpreisvertrag mit Preisgarantie federt Schwankungen bei einzelnen Kostenbestandteilen wie den Netzentgelten in der Regel ab.

Lohnt sich ein Wechsel schon vor der endgültigen Entscheidung zum Zuschuss?

Ja. Die aktuelle Ersparnis bei einem Stromwechsel hängt nicht von der 2027er-Regelung ab und ist schon heute real — besonders für die rund 70 Prozent unserer Kundschaft, die noch aus der teuren Grundversorgung kommt.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend redaktionell geprüft und gegebenenfalls Änderungen vorgenommen.

Petra Mirlach

Petra Mirlach · Kundenberatung & Großkunden

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